Die Kernidee des Backward Designs von Wiggins und McTighe (2005) ist es, einen inhaltsorientierten Planungsprozess in einen ergebnisorientierten Ansatz umzuwandeln. Der rückwärts gerichtete Entwurfsprozess zwingt den/die Kursentwickler:in dazu, die Lernenden in den Mittelpunkt des Planungsprozesses zu stellen, indem zuerst darüber nachgedacht wird, was die Lernenden “wissen, verstehen und tun können” sollten (Wiggins und McTighe, 2005: 17).
Diese Lernziele sind die treibende Kraft des Planungsprozesses. Sobald sie festgelegt sind, können Entscheidungen getroffen werden, wie die Lernenden nachweisen sollen, dass sie die Ziele erreicht haben. Dieser Nachweis erfolgt häufig in Form von bewerteten Arbeiten oder Prüfungen.

Erst jetzt erstellt die Bildungsentwickler:in einen Kurs oder die Lernmaterialien, die den Zielen dienen und auf den erforderlichen Leistungsnachweisen basiert.

B
Backwards Design


Literatur

Wiggins, G. P., Wiggins, G., McTighe, J. (2005). Understanding by design. Kapitel 1 (Web Archive)

Links
Wikipedia – Backward Design