Alternative(n) zu Etherpad

Wem Etherpad zu simpel und zu unstrukturiert ist, findet mit DBook vielleicht eine Alternative dazu. Etherpad ist ein bestechend einfaches Schreib-Instrument, auf dem man sofort loslegt. Wächst der Text, so gibt es wenig Möglichkeiten, den Text visuell zu strukturieren. Wo hier mit der Zeit Unübersichtlichkeit herrschen mag und man bei längeren Texten eventuell sogar auf andere Textprogramme wechseln muss, kann man bei DBook mehr Struktur implementieren. DBook präsentiert sich denn auch als Umgebung für strukturiertes und kollaboratives Schreiben von langen Dokumenten. Im Gegensatz zu Etherpad muss man sich sich registrieren, dafür kann man auch private Dokumente ablegen. 3 Pocs (Dokumente) in DBook sind gratis, mehr kostet.
Etherpad bietet allerdings gerade wegen seiner Einfachheit ein gutes Tool für Notizen, die man in einem virtuellen Klassenzimmer auch auf einfachste Art und Weise einbinden kann. Allerdings wird man mit Etherpad eher keine Seminararbeiten schreiben wollen. Hier steht die Zusammenarbeit und damit der Prozess im Mittelpunkt. Das Resultat wird höchstwahrscheinlich dann wiederum in eine andere Umgebung transferiert.
Ein weiteres interessantes und vollkommen anderes Schreibwerkzeug ist Gingko. Hier lassen sich die Texte auf drei Ebenen schaffen, so dass auch hier der Prozess klar im Vordergrund steht. Die Elaborate werden denn auch Trees genannt. Gingko eignet sich aber wegen seiner Komplexität der Darstellung meiner Meinung nach vor allem als Schreibtool für Autor/innen, die alleine schreiben. Aber man kann’s ja mal ausprobieren. Drei Bäume sind kostenlos, wenn man mehr braucht kostet Gingko 39 Dollar pro Jahr oder 4.99 im Monat. Hier geht’s zur Kurzeinführung.

gingko

Link und Quelle:
http://www.medienpaedagogik-praxis.de

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