5 Stufen der E-Moderation

An dieser Stelle möchte ich das 5 Stufen-Modell von Gilly Salmon noch einmal aufgreifen und beschreiben, denn es ist meiner Meinung nach immer noch ein hervorragendes Instrument zur Entwicklung von Online-Kursen und Lernsequenzen. Hier das Modell als Grafik, wie sie im Buch verwendet wird. (Quelle: Salmon, G. (2011), E-tivities, The Key to Active Online Learning.)

Zu den Stufen

1 – Zugang und Motivation

Wenn wir einen Kurs erstellen und designen, dann beginnen wir im Modell unten, bei der ersten Stufe. Wie es der Name schon sagt geht es um Zugang zum Kurs und um Motivation. Was bedeutet das?

Zu Beginn des Kurses steht die Einladung. Es ist wichtig, dass die Lernenden eingeladen und willkommen geheissen werden.
Es mag banal klingen, aber es ist absolut zentral, dass alle Teilnehmenden den Zugang zum Online-Kurs, zum virtuellen Klassenzimmer oder zum gemeinsamen virtuellen Arbeitsbereich finden und sich erfolgreich einloggen können. Danach brauchen sie Motivation, um sich immer wieder einzuloggen, bis dies vollkommen normal und einfach wird. Die Übungen und Aufträge, die die Lernenden jetzt in dieser Phase bekommen, technisch und inhaltlich niederschwellig sind. Das heisst, es sind Übungen, zu denen man sich inhaltlich nicht vorbereiten muss, zu denen jede und jeder etwas schreiben kann und die eine echte und wiederholte Interaktion erfordern.

Hier eignen sich einfache spielerische Zugänge sehr gut. Eine Übung, die wir stets verwendet haben, ist der Verbindungs-Check. Die Teilnehmenden loggen sich dafür zu Hause, noch vor der ersten Präsenzsitzung, falls es überhaupt eine gibt, ein und melden sich zum ersten Mal im Forum an mit einem »Hallo, ich bin angekommen!«. Die Teilnehmenden werden dann natürlich alle individuell von der Moderatorin oder vom Tutor begrüsst, denn nichts ist weniger motivierend, als nicht zurück gegrüsst zu werden, wenn man hallo sagt. 😉

2  – Online-Sozialisation

Auf der zweiten Stufe geht es um die soziale Interaktion unter den Teilnehmenden und um das gegenseitige Kennenlernen. Hier werden gleichzeitig die Interaktion und der Austausch selbst geübt. In einfachen Übungen werden die Teilnehmenden dazu animiert, sich vorzustellen oder an kleinen Online-Kennenlern-Spielen teilzunehmen. Da die Übungen einfach sind, gelingen sie in der Regel. Selbst Teilnehmende, die wenig mit Spielen anfangen können, machen normalerweise mit, da sie merken, dass sie sich sonst selbst ins Off manövrieren.

Ein Beispiel ist das Spiel »3 Behauptungen«. Die Teilnehmenden bearbeiten ihr Profil, diskutieren vielleicht auch, warum es wichtig ist, in Online-Profilen ein aktuelles Bild einzufügen, und formulieren im Anschluss daran drei Behauptungen zur eigenen Person, wobei eine frei erfunden ist und nicht der Wahrheit entspricht. Die Kolleginnen und Kollegen raten jetzt, welche der Aussagen nicht stimmt. Gleichzeitig ist es immer wichtig, in der Aufgaben-Beschreibung zu verlangen, dass die Beiträge der anderen Lernenden gelesen und kommentiert werden. Also müssen alle zum eigenen Beitrag auch drei andere Beiträge lesen und interagieren. Hier geht es auch darum, den eigenen Kontext zu zeigen, Interessen, Vorlieben, wie man zum Thema gekommen ist, was man daran spannend findet und so weiter. So können sich die Lernenden auch schon mal von den Interessen her virtuell aneinander herantasten, was für künftige Arbeitsgruppen ganz nützlich ist.

Die Moderatorin achtet darauf, dass niemand keinen Kommentar bekommt…

In dieser Phase mag es je nach Gruppe mehrere Spiele oder auch schon inhaltliche, auf den Kurs angepasste Übungen geben. Hier läuft in der Regel sehr viel, gerade weil die Teilnehmenden spontan mitmachen können und noch keine fachlichen Diskurse führen müssen.

3 – Informationsaustausch

Hier beginnt nun die fachliche Auseinandersetzung mit dem Thema. Die Lernenden recherchieren ihre Themen (in Gruppen) und tauschen sich darüber aus. Zum einen geht es darum, das eigene Thema zu umreissen, sich damit zu befassen. Zum anderen sollen die Lernenden jetzt auch recherchieren und schauen, was sie zum Thema finden. Oft verfeinern sich dann im laufe der Phase 3 die Themen noch, oder es werden neue Lernziele offenkundig.

Stichwort Lernziel: Wir haben jeweils auf dieser Stufe die persönlichen Lernziele festgelegt. Hier kommt natürlich die Lerncoaching ins Spiel, denn die Moderatorinnen müssen jetzt sicherstellen, dass alle ihr Thema finden und wissen, mit welchen Materialien sie arbeiten. Wenn in Gruppen gearbeitet wird, dann tauschen sich die Gruppen hier sehr intensiv aus und organisieren die Zusammenarbeit.

Als Abschluss dieser Phase eignet sich online oder in einer Präsenzsitzung zum Beispiel eine Präsentation des eigenen Themas und die Quellen. Vielleicht sind noch Fragen offen, die sich dann im Plenum oder eben in einem Forum diskutieren lassen. Hier kommt die Crowd zum Zuge, die aus einem reichen Fundus an Ideen schöpfen kann und so den Studierenden neue Zugänge vermitteln kann.

Mögliche Tools für eine Online-Präsentation: Video, auch interaktive Videos, Bildergalerie, Slides, Screencast, Text.

4 – Wissenskonstruktion

Die Lernenden bearbeiten nun ihr Thema. Es geht hier darum, Wissen und Kompetenz aufzubauen. Phase vier gleicht einer Baustelle, einem Atelier, einem Büro, in dem die Teilnehmenden arbeiten.

Auch hier ist die Moderation gefragt. Um den Lernraum lebendig zu halten kann man Milestones vereinbaren mit den Lernenden, dass sie sich zu gewissen Zeiten melden oder an kleineren Übungen teilnehmen. Man kann diese Phase auch mehrschrittig angehen und mehrere Challenges einbauen, die zum Beispiel terminlich gesetzt sind. Dies ist dann sinnvoll, wenn die Teilnehmenden etwas produzieren sollen, zum Beispiel ein Konzept für ihre eigene Praxis oder ein Outline für eine grössere Arbeit – oder die grössere Arbeit schlechthin.

Die Resultate müssen auf jeden Fall im Kursraum präsentiert und in einer gewissen Form auch geteilt werden. Gegenseitiges Feedback kann wiederum allen dienen, den eigenen Horizont noch einmal zu erweitern.

Hier kann man auch Quizzes einbauen, wenn die Gruppe keine Test-Phobie hat oder im Gegenteil Spass an etwas Wettbewerb hat. Auch muss das Quiz keineswegs bierernst gemeint sein, man kann auch zum Spiel zurückkehren und im Sinne einer Rekreation etwas Spielerisches einbauen. 😉

5 – Entwicklung und Evaluation

Die fünfte Phase in Salmons Modell heisst sehr offen Development. Nun werden die nächsten Schritte für die künftige Entwicklung festgelegt. Das Gelernte wird nun in die eigene Praxis überführt, der Transfer findet jetzt statt. Es ist eine äusserst wichtige Phase, denn jetzt wird das Gelernte für die individuelle Zukunft sozusagen wirksam.

Die Lernenden sind jetzt kreativ, kritisch und reflektieren ihr Lernen. Sie beziehen sich nun wieder auf sich selbst und auf ihre Erfahrungen. Diese werden nun formuliert, reflektiert und präsentiert, die Bedeutung des Gelernten tritt nun in den Vordergrund. Folglich treten neue Fragen auf, man kann nun zu einem neuen Zyklus starten oder sich langsam aus der Gruppe verabschieden. Dazu gehört auch, dass man sich fragt, wie es jetzt weiter geht und was als nächstes ansteht.

Hier würde ich auf jeden Fall ein begleitendes Forum bereitstellen sowie eine Präsentation der Gedanken wünschen, auch können hier etwas phantasievollere Darstellungsformen genutzt werden.

Mit dem Bewusstwerden des Gelernten werden die Teilnehmenden an dieser Stelle oft etwas emotionaler. Auch steht vielleicht der Abschied bevor. Man bedankt sich für die gute Zusammenarbeit und tauscht vielleicht Adressen aus. Die Köfferchen sind nun gepackt mit neuem Wissen und neuen Erfahrungen.

In dieser Phase muss die Kursdesignerin zudem bedacht sein, dass (Selbst-)Evaluation und (selbst-)Kritik möglich sind. Als Idee für die Sammlung von Teilnehmer-Statements könnte z. B. eine virtuelle Pinwand dienen, an die alle etwas pinnen können. Interessant wäre es, wenn mehrere Formen dieser Evaluation möglich wie auch visualisiert würden.

Die Resultate dieser Lernetappe, welche ein Kurs zweifelsfrei darstellt, wie auch Artefakte der eigenen Arbeit können während des ganzen Prozesses in ein E-Portfolio eingetragen werden.

Der berühmte Funke

Die Kunst der Online-Kurs-Designerin ist es, die richtigen E-Tivities mit einem Spark, dem für die Motivation unerlässlichen Funken, zu gestalten und im Prozess an der richtigen Stelle zu platzieren.

Das Dauerthema im Kurs: die Reflexion

Die Reflexion, so schreibt Salmon, ist ein Schlüssel zu individuellem lernen und in der Entwicklung persönlicher Lernstrategien. Deshalb ist es wichtig, das die Lehperson oder der Moderator immer wieder reflexive Fragen stellt und die Lernenden dazu animiert, sich dazu zu äussern. Überhaupt ist es zentral, dass der Lernprozess jederzeit sichtbar bleibt.

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Konkrete E-tivities für die einzelnen Stufen

Synchrone Medien in der Lehre

E-Learning auf den gängigen LMS bedeutet meistens, dass die Studierenden Inhalte in Foren diskutieren oder Nachweise, die sie in Einzelarbeit erstellen dann hochladen. Also viel an Interaktion ist – leider – meistens doch nicht erreicht. Oft werden einfach vorhandene Arbeitsblätter ins Netz gestellt, die sich die Studierenden dann wieder herunterladen und ausdrucken. Wobei wir wieder beim Ausgangspunkt wären. Digitalisierung hat zwar stattgefunden, aber man tut am Schluss nichts anderes, als das, was man schon immer tat. Digitalisierung muss jedoch mit Transformation einhergehen. Erst dann findet Innovation statt, erst dann entwickeln die Studierenden wirklich etwas Neues und Eigenständiges, nämlich das eigene Lernen.

Virtuell synchron zusammenarbeiten

Wie und warum könnte man nun synchrone Medien einsetzen, um Lernende zu unterstützen? Eine Idee dazu lieferte mir ein kleines Startup in Berkeley, welches einen virtuellen Klassenraum anbieten, in dem Mentoren Studierende zu einem bestimmten Termin virtuell treffen, und fachliche Fragen oder Probleme in einer Gruppe zu besprechen. Die Idee ist folgende:

Studierende, die z. B. an einem MOOC oder auch an einem E- oder Blended Learning Bildungsangebot teilnehmen und an einem konkreten Problem arbeiten, vereinbaren mit ihrem Mentor/ihrer Mentorin zunächst einen Termin. Zu diesem Zeitpunkt loggen sich alle in den virtuellen Videoraum ein. Wer etwas zu präsentieren hat, kann seine Fragen oder sein Problem darstellen. Dazu beschreiben sie, wo sie stecken geblieben sind. Ideal ist es, wenn man dazu ein virtuelles Whiteboard benutzen und dazuschalten kann, wenn es etwas zu visualisieren gibt. Die anderen hören zu oder schauen zu und tragen bei, was ihnen dazu einfällt, wie sie vorgehen würden, oder wo sie nach einer Lösung suchen würden. Die Mitglieder haben sich für dieses Mentoring angemeldet und nehmen auch grundsätzlich immer teil, auch wenn sie keine Fragen haben. Denn es geht ja auch darum, sich gegenseitig zu unterstützen, wenn andere Fragen haben und gegebenenfalls auch eigene Fragen einzubringen.

Der Mentor/die Mentorin ist immer eine Fachperson. Sie kann also inhaltlich weiterhelfen. In der Gruppe geht es aber auch darum, Strategien zu diskutieren und zu entwickeln, wie man im Falle eines auftretenden Problems weiter kommt.

Dieses Setting kann man auch mit einem Videoconferencing-Tool wie Google Hangout o. ä. oder mit anderen Tools, die weitere Visualisierungsmöglichkeiten bieten, umsetzen. Hat jemand Erfahrungen gemacht mit einem solchen Arrangement? Ich würde mich über Kommentare und Erfahrungen freuen!

Digitalisierung versus digitale Transformation in der Bildung

Was ist Digitalisierung, was digitale Transformation? Warum ist es nicht das Gleiche? Was ist der Unterschied und wohin geht die Reise?  Aktuell und lesenswert dazu ist Michael Kerres’ Beitrag in EPALE E-Plattform für Erwachsenenbildung in Europa vom 20. 2. 2017 mit dem Titel «Digitale Bildungsrevolution? Ein Plädoyer für die Gestaltung des digitalen Wandels».

Allein die Digitalisierung von Bestehendem ist noch keine digitale Revolution. Es ist nur alter Wein in neuen Schläuchen: So wird das Lernen nicht besser nicht erfolgreicher, wenn man statt des ausgedruckten Blattes nur die digitale Form desselben Inhalts, das PDF, ins Netz stellt und das Papier dann auch noch gleich nutzt wie das Blatt in Papierform. Digital allein heisst nicht besser, wenn man auch sonst nichts am Setting ändert. Kerres weiter: “Digitale Medien machen das Lehren und Lernen nicht a priori besser.”

Digitale Medien haben aber, so Kerres weiter, das Potenzial, Lehr- und Lernarrangements zu verändern und so Lernen anders zu gestalten. Hier würde ich ansetzen, wenn es darum geht, die Prozesse im Rahmen der digitalen Transformation zu verändern. Transformieren hast ja tatsächlich verändern.
Die Veränderung indes liegt in der sozialen Dimension des Internets. Während das Internet zunächst als Ablageort für Inhalte genutzt wurde (PDF-Schleudern, um etwas gemein zu sein) sind heute die sozialen Beziehungen und die Austauschmöglichkeiten von Bedeutung. Dazu Kerres:

Betrachtete man das Internet zunächst vor allem als einen Ort, um Inhalte für das Lernen bereitzustellen, rückt heute immer mehr die Bedeutung des Internets als sozialer Ort in den Mittelpunkt der Diskussion: Im Internet können Menschen sich austauschen, Beziehungen knüpfen und Wissen mit Anderen teilen.

So können Menschen in Lernsettings das Internet nutzen, um sich peer-to-peer, also untereinander zu Inhalten auszutauschen. Dies fördert die Metakognition und die persönliche Reflexion. Früher hatte man dazu keine Zeit. Die Dozierenden dachten, die müssten die Zeit nutzen für die Wissensvermittlung. Heute kann man dies ins Netz verlagern, wo sich die Studierenden erst noch alles im eigenen tempo ansehen können, und die Präsenzstunden, diese wertvolle Zeit, kann für die wirklich wichtigen Fragen eingesetzt werden. Schliesslich geht es ja auch darum, Selbststeuerung im Lernen auch tatsächlich zuzulassen, zu ermöglichen. Wenn wo immer noch doziert wird, hat Selbststeuerung und Selbstverantwortung wenig bis keinen Platz. Heute wissen wir, dass

…nicht die Technik [ist], die Bildung verändert, sondern Menschen können Bildung verändern – mit digitaler Technik als wirksamen Mittel, das uns hilft, bestimmte Szenarien besser umzusetzen. Wie bereits angedeutet: Es geht um Szenarien des Lehrens und Lernens mit digitalen Medien, bei denen eine Lernkultur verfolgt wird, die das selbstgesteuerte genauso wie das kooperative Lernen oder das problembasierte Lernen mit vielfältigen Materialien in den Mittelpunkt stellt.

 

Dies ist nicht einfach, denn wir sind alle mit einem Paradigma aufgewachsen, das zu unserem biografischen Erleben als Schüler/in, als Studierende/r, als Lehrer/in gehört und darin fest verankert ist. Dennoch:

Die (…) „digitale Transformation“ der Bildung scheitert (..) zuverlässig, wenn davon ausgegangen wird, dass dieser Wandel bereits durch Einsatz von digitaler Technik selbst bewirkt werden wird.

Somit bestätigt Kerres einmal mehr, worum es geht: Es geht um den Paradigmenwechsel in der Bildung, um Transformation, um Veränderung.

 

 

 

Textdesign im Web

Apostrophe

Im Internet wird wenig gelesen, heisst es, um so wichtiger ist es, dass der Text lesefreundlich daherkommt und so gut gestaltet ist, dass man ihn sofort versteht. Hier ein paar nützliche Tipps.
Und dennoch ist gerade das Internet ein ausgesprochenes Lesemedium. Es finden sich äusserst interessante Inhalte und relevante Fakten, neben viel Schrott natürlich. Es lohnt sich, beim Schreiben und Verfassen von Texten zu überlegen, wie der Text auch visuell daher kommt und ob er gut lesbar ist.

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Anführungszeichen
Apostroph

 

Merkmale von Hypertexten

Wenn wir an einen Text denken, dann stellen wir uns im Allgemeinen immer noch meistens einen linearen Text vor, der den linguistischen Kriterien entspricht vor, den man von A nach B liest, mit einem klaren Anfang und einem bestimmten Ende, egal, ob der Text im Print oder digital vorliegt. Während man zwar etwa Zeitungen oder auch die einzelnen Artikel darin nicht unbedingt vom Anfang bis zum Ende lesen muss, weil bestimmte Textkategorien oder Textsorten darin vorkommen, liest sich ein Roman meistens vom Anfang bis zum Ende durch. Anders beim Hypertext. Es ist nicht linear, hat meistens zwar eine bestimmte Einstiegsseite, doch kein definiertes Ende. So ist es auch nicht immer klar, ob man einen Hypertext wirklich ganz gelesen hat oder nicht, ob man nicht vielleicht Teile ausgelassen hat. Der Hypertext hegt keinen Anspruch, vollständig gelesen zu werden, vielmehr werden einzelne Inhalte des Ganzen untereinander und auch gegen aussen verlinkt. So kann man sehr gezielt Aspekte eines Themas in neue Kontexte integrieren, wo sie dann einen neue Bedeutung erhalten, obwohl sie im Web nur einmal vorkommen.

Im Zuge der Digitalisierung von Inhalten finden sich im Web heute E-Texte, wie zum Beispiel E-Books oder simplere digitale Versionen von linearen Texten, und Hypertexte, die keine eigentliche Linearität mehr aufweisen, sondern fragmentarisch oder modular rezipiert werden können. So weisen Hypertexte in der Regel mehr Redundanz auf, gerade weil Aspekte oder einzelne Teile davon in neue Kontexte gesetzt werden können, wo sie sich je nach dem semantischen Umfeld mit neuer Bedeutung aufladen.

Der Hypertext ist nun mehr als 30 Jahre alt. Dennoch hat er Eigenschaften, die noch immer alternative Zugänge zu Informationen und Texten ermöglichen, als dies ein traditioneller Text bieten kann. Angelika Storrer hat in ihrem auch nicht mehr ganz neuen Artikel »Hypertext« eine textlinguistische Klassifizierung vorgenommen, die ich für die Erkundung von Einsatzmöglichkeiten von Hypertexten im virtuellen Raum sinnvoll finde. Sie bezeichnet den Hypertext als “neue Schreib- und Lesetechnologie”, die in den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts von einem kleinen Kreis von Informationswissenschaftern eingeführt wurde, jedoch zunächst weitgehend auf den Einsatz im Wissenschaftsbetrieb beschränkt blieb. Erst mit dem Aufkommen des WWW Mitte der neunziger Jahre erlangte der Hypertext grosse Popularität. Interessanterweise sind wir immer noch gefordert, wenn es darum geht, einen Text als Hypertext zu schreiben, denn die zahlreichen Verlinkungen von Teil-Inhalten gegen Innen und gegen Aussen zu anderen Texten hin ermöglichen individuelles Navigieren durch den Text und darüber hinaus in fremde Webtexte. Die Rezeption des Texts ist somit schwieriger zu planen als ein herkömmlicher traditioneller Text. Beim Schreiben des Texts ist deshalb die Navigation wie auch der Einbezug von Fremdtexten neben dem eigentlichen Inhalt stets Teil des Designs. Die Rezeption des Textes als Ganzes wird bei seiner Entstehung mitgedacht und mitgestaltet.

Der Hypertext wird als modularer Text geschrieben. Die Reihenfolge der Rezeption wird nicht festgelegt. Deshalb müssen die einzelnen Textbestandteile als eigenständige Module konzipiert werden. Dies bedeutet, dass ein Hypertext in seiner Gesamtheit inhaltliche Redundanz aufweisen muss, damit er modular verwendet und dennoch verstanden werden kann. Redundanz kann auch bedeuten, dass immer wieder auf die gleichen Textteile verwiesen wird mittels Links oder Einbindung. Die Text-Module werden im Hypertext mehrfach eingebunden um in einem bestimmten Kontext wiederum auf Zusammenhänge hinzuweisen und diese in den Text einzubeziehen. So entstehen komplexe Gebilde, die auch mehrfach angesteuert werden müssen: durch die eigentliche Navigation, durch Tags oder durch Kategorisierung der Inhalte.

Hypertexte sind zudem dialogisch, da sie im Web grundsätzlich Kommentaren und Annotationen “ausgesetzt” sind. Hier kommt aus meiner Sicht die grosse Stärke des Internets zum Tragen: Das Weiterschreiben am (Kon-)Text durch die User/innen. Die grosse Erfolgsstory des Internets ist der Usergenerated Content, auch wenn er qualitativ nicht immer über jeden Zweifel erhaben ist, das Internet als sozialer Ort des Austauschs (siehe dazu Prof. Michael Kerres’ Plädoyer für die Gestaltung des digitalen Wandels und meinen Kommentar dazu). Die Möglichkeiten, die dadurch entstehen, sind besonders im Lehr- und Lernkontext interessant, wenn denn Lernende jenseits von simpler Belehrung und Disziplinierung zu eigenständigen und eigenverantwortlichen Leistungen motiviert werden sollen. Der kritische Rezeption von Inhalten gehört ja heute ebenso zur Medienkompetenz, wie die Medienproduktion selbst.

Die folgende Tabelle fasst Storrers Unterscheidung zwischen geschlossenen e-Books und Websites/Hypertexten zusammen:

E-Text Hypertext
geschlossenes System offener Text
Geschlossener Text zum Thema Thematisches Gesamtangebot, organisiert in einem Hypertextnetzwerk (z. B. das WWW).
Rezeption vorgegeben Rezeption offen, verschiedene Navigationsmöglichkeiten
monologisch dialogisch
Textform einheitlich. Traditionell in aufeinanderfolgenden Textkapiteln eingeteilt. Bestehen a.us diversen Text-Teilen oder -Modulen
linear
Klare Anfang und Ende. Rezeption mehrheitlich von A nach B, Reihenfolge der Abschnitte ist nicht beliebig.
nicht-linear
Oft Einstieg- oder Startseite, jedoch kein definiertes Ende.
Reihenfolge variiert in der Rezeption.
Schriftlich fixiert, in eine bestimmte Reihenfolge gebracht Rezeption offen, verschiedene Navigationsmöglichkeiten
Linear und für den sequenziellen, chronologischen Lesefluss organisiert.
Verlinkung in E-Books als Anker möglich.
Netzwerkartig organisiert: mehrfach durch Links untereinander verknüpfte Text-Module. Rezipient findet eigenen Weg durch den Text.
zyklisch, wird in bestimmten Abständen aktualisiert dynamisch, verändert sich laufend durch Verlinkung und Einbindung in neue Kontexte, Kommentarfunktion,
abgeschlossen, mit multimedialen Inhalten versehen laufend durch multimediale Inhalte erweiterbar oder aktualisierbar
 In Zyklen kollaborativ bearbeitet  Laufend kollaborativ bearbeitet
 Annotationen E-Text-weit  Annotationen web-weit
Lesbar mit speziellen Readern auf den Geräten (Plugins oder Apps)  Lesbar mit allen web-fähigen Geräten
 Autorenschaft geschlossener Kreis  user-generated
Metaebene nicht zugänglich  Metaebene
 Technologisch geschlossen  Codierung nach offenen Standards

Links

Angelika Storrer (2008) Hypertext: Ideengeschichte und Begriffsbestimmung.

Serious Hypertext // eastgate.com

 

Design Thinking für Online-Kursdesign

Design Thinking ist überall. Vor allem in der Business-Welt wird Design Thinking als innovative Kreativ-Methode zur Entwicklung von neuen Produkten gehypt. Design Thinking ist ein zyklischer Methoden-Ansatz zur Entwicklung von User Experience, also der Benutzererfahrung mit einem Produkt. Oft wird Design Thinking zur auch zur Kreation von digitalen Produkten eingesetzt. Brian Melven hat in seinem Artikel Design Thinking: Instructional Design Reimagined beschrieben, wie sich Design Thinking auch für die Entwicklung von Lern-Erfahrungen (LX Design, Learner Experience Design) anwenden lässt. Er streicht dabei hervor, dass Design Thinking ein Teamprozess ist, und neben Collaboration der Fokus auf dem end-user liegt, also auf dem Menschen der etwas unternimmt. Im Falle von didaktischem Design ist dies meistens der/die Lernende, aber auch die Lernbegleitung. Design Thinking ist human centered. Wenn man also einen Kurs für die Reparatur von Staubsaugern erstellt, dann liegt der Fokus für das Kursdesign auf der Person, die die Reparatur vornimmt, und nicht auf der Maschine, die repariert werden soll. Denn etwas lernen tut der Mensch, nicht die Maschine. Designt wird dabei die User Experience (UX)  – oder eben, wie in unserem Feld die User genannt werden, die Learner Experience (LX).

Sicher einen genaueren Blick wert ist der Crashkurs in A Virtual Crash Course in Design Thinking der berühmten dschool in Stanford. Und wenn Crash nicht unbedingt jedermanns Sache ist, interessant sind diese Kurse auf jeden Fall für Online-Kursdesigner aus der Perspektive des Lernenden, der/die damit gerade auch das Kursdesign studieren kann.

Aufgaben einer E-Tutorin

Neue Rolle als E-Tutor/in

Die Lehrpersonen nehmen durch diese Arbeitsweise eine neue Rolle als E-Moderator/in oder E-Tutor/in ein. Eine der Hauptaufgaben der Lehrperson ist es, zum einen unterschiedliche Lernszenarien vorzudenken und auf der Lernplattform bereitszustellen, und zum anderen, mit den anderen über die Medien zu kommunizieren.
Neben der Rolle als Fachexpert/in kommen also noch neue Aufgaben hinzu: Die Lehrperson/E-Tutorin stellt sicher, dass alle arbeitsfähig sind: dass die Aufgaben verständlich sind, dass das Material vorhanden und für alle sichtbar ist, dass sich alle einloggen können und wissen, wie sie ihre Beiträge posten und auf andere antworten können. Sie garantieren auch, dass die Teilnehmenden den Online-Kurs mit den zugehörigen Unterlagen finden. Zudem ist es essentiell wichtig, dass alle wissen, was von ihnen erwartet wird und dass sich alle beteiligen. Dabei sind auch Regeln einzuhalten, die von Anfang an kommuniziert sein müssen. Unsicherheiten diesbezüglich können sich später rächen. Es ist also wichtig, dass alle Fragen punkto Regeln geklärt sind.

Unterstützende Rolle

Die Lehrpersonen in der multimedialen Lernumgebung unterstützen die Studierenden beim Aufbau einer zielgerichteten Lernstrategie für die Nutzung von unterschiedlichen Medien zum Wissensaufbau, aber auch für das Strukturieren, Verarbeiten und Präsentieren von Informationen, Wissen oder Kompetenz. Durch die Auseinandersetzung mit authentischen und komplexen Aufgaben können sich die Studierenden Wissen aneignen.

Lernbegleitung

Lernbegleitung ist eine vielfältige Tätigkeit und beinhaltet mindestens vier Bereiche, in denen die Online-Tutorin handelt.

– Lernstrategien / Zeitmanagement in der Lerngruppe
Der Tutor/ die Tutorin unterstützt die Lernenden bei der Entwicklung einer individuellen Lernstrategie. Um den Arbeitsaufwand zu reduzieren kann das Thema als eigener Inhalt im Online-Kurs thematisiert werden und der Austausch dazu angeregt werden. In der Diskussion in der Kleingruppe mit Peer-Feedback und in ihrer persönlichen Reflexion können sich die Lernenden dann dazu äussern, welche konkreten Schritte sie unternehmen werden, um ihre Lernstrategie zu optimieren.

– Umgang mit Fehlern, Fehlerkorrektur
Je nach Fachgebiet, etwa beim Sprachenlernen, ist die Korrektur von Fehlern in Texten auch ein grosses Thema, speziell deshalb, weil die Angst vor Fehlern ein Schreibhemmer sein kann. Wie mache ich es, damit nicht der Rotstift dominiert? Müssen Beiträge korrigiert werden vor der Publikation? Welche Strategien gibt es, mit Fehlern umzugehen?

– Konfliktmanagement
Auch in Online-Umgebungen kommt es zu Konflikten. Schriftliche Tiraden oder Attacken sind sogar besonders schlimm, da sie meistens sehr offensiv, beleidigend sind. Das Wegfallen der nonverbalen Signale und der Körpersprache macht die Sache noch schwieriger, da hier weder Mimik noch Gestik mehr relativierend wirkt. Was tun, wenn ein Konflikt aufkeimt, ausbricht oder sogar eskaliert?

– Motivation
Was tun, wenn die TN nicht mitmachen, wenn einzelne sich nie zu Wort melden, oder im Gegenteil, das Geschehen dominieren? Wie spreche ich die TN in einem Forum an, damit sie sich auch angesprochen fühlen? Wie kann ich mich als Tutorin selbst von der „menschlichen“ Seite zeigen, wie kann ich mich im virtuellen Raum sozial präsent zeigen?

Zeitmanagement

Zunächst ist es wichtig, dass sich die Lehrperson über ihr Zeitmanagement im Klaren ist und weiss, wieviel Zeit sie investieren kann, um die Studierenden angemessen zu betreuen.
Zeitmanagement ist wiederum auf mehreren Ebenen ein Thema. Zum einen müssen sich die Studierenden selbst mit Zeitmanagement befassen und ihre Lernaktivitäten ebenso planen, wie die Tutorierenden ihre Betreuung. Zur Orientierung empfiehlt es sich deshalb, die zu erwartenden Zeitaufwände zu nennen in den Lernaufträgen. Zudem ist es hilfreich, den Zeitaufwand in der Reflexion immer wieder zu thematisieren, damit die Studierenden auch ein Gefühl dafür bekommen, wieviel Zeit sie brauchen.
Um die Studierenden optimal begleiten zu können, muss die Lehrperson die Beträge lesen und im Kontext der Diskussion auch darauf reagieren. Dies ist ein weiterer Zeitfaktor, denn es hat sich gezeigt, dass die Beiträge inhatlich im Vergleich zu einem mündlichen Beitrag im Präsenzseminar wesentlich konzentrierter sind. Die Studierenden haben in ihrem Schreibprozess ja bereits einen ersten Denkprozess durchlaufen, der sich nun im Text niederschlägt. Die Diskussionen finden also in der Regel auf einem höheren Niveau statt.

Monitoring

Zum Aufgabenbereich gehört auch das so genannte Monitoring. Es bedeutet so viel wie Kontrolle, Begleitung, Überwachung, auch Mithören. Big Brother lässt grüssen, mag man da im Zeitalter der NSA- und anderer Skandale denken. Und ja: Man beobachtet die Online-Lernenden tatsächlich sehr genau. Was beinhaltet das Monitoring und warum braucht es das?
Die Tutorin verfolgt in erster Linie die Aktivitäten der Gruppe: Stimmt die Kommunikation? Kommen alle zu Wort? ist der Umgangston wertschätzend und wohlwollend? Werden Frage in den Foren beantwortet? Natürlich gehört hier auch die eigene Aufgabe hinein: Der Tutor, die Tutorin ist verpflichtet, die Inhalte zu lesen und Fragen zu beantworten. Klar muss sein, wie mit Feedback umgegangen wird: Wieviele individuelle Feedbacks gibt es? Wie viele Peer-to-Peer-Feedbacks werden verlangt und sind die Kriterien klar, damit die Studierenden überhaupt Feedback geben können.

Wer schon mit einem LMS gearbeitet hat weiss, dass jeder Klick geloggt wird und man genau sagen kann, wann genau, welcher Teilnehmer zu welcher Tageszeit welche Lernaktivität aufgerufen hat. Manchmal kann man dann auch sehen, was genau die betreffende Person gemacht hat, manchmal aber auch gerade nur, dass sie eine Datei z. B. heruntergeladen hat. Das bedeutet noch nicht, dass der Text auch gelesen wurde.
Allerdings ist es weniger wichtig, detailliert über Zeit und Dauer der Aktivitäten einzelner Studierender Bescheid zu wissen, als vielmehr zu beobachten, ob sie erfolgreich arbeiten können und sich beteiligen. Es geht darum, Lernende, die vorübergehende Probleme haben, abzuholen und die Schwierigkeiten zusammen mit ihnen zu meistern, damit auch sie den Kurs erfolgreich durchlaufen können.

Im Präsenzraum nimmt man die Gruppe mit allen Sinnen wahr. Das ganze Sensorium ist wach und nimmt die Signale auf, die die Studierenden aussenden. Online ist das schwieriger. Da nimmt man sinnlich und unbewusst gar nichts wahr, wenn nicht per Audio und Video kommuniziert wird. Erst wenn sich die Studierenden zu Wort melden und ihre Beiträge schreiben werden sie auch fassbar. Es gibt sogar so etwas wie eine emotionale Wahrnehmung, auch online. Solange hier aber nichts geschieht, hat man schlicht keine Ahnung, ob sich die betreffende Person schon je etwas zum Kurs überlegt hat. Da helfen die Logfiles.

Wenn einzelne Studierende auffallen, dann ist es notwendig, näher hinzuschauen. In der Regel fallen sie auf, weil sie nicht oder zu wenig publizieren im Lernraum. Die E-Tutorin fragt nun nach, warum die betreffende Person zu wenig macht, ob vielleicht ein technisches Problem vorliegt oder ein Zugangsengpass, weil z. B. kein Computer oder kein mobiles Gerät für den Zugriff zur Verfügung steht. Manchmal gibt es auch andere Gründe: Überforderung, Unsicherheit mit dem Material oder Zeitprobleme. Wenn sich jemand z. B. gar nie weder auf der Plattform noch über andere Kanäle meldet, dann kann man über Logfiles sehen, ob und welche Aktivitäten aufgezeichnet wurden. Wenn die Person aktiv war, dann kann ein freundliches und persönliches E-Mail vielleicht klären, warum sich jemand nicht oder nur selten beteiligt. Es ist wichtig, dass man frühzeitig Teilnehmende identifiziert, deren Aktivität nachlässt oder deren Beiträge qualitativ nicht genügen, denn wenn man längere Zeit nicht reagiert kann es plötzlich zu spät sein und der Teilnehmende findet seinen Weg zurück in die Online-Gruppe nicht mehr.

Und wie ist das mit dem Datenschutz?

Das Monitoring wirft Fragen zum Datenschutz auf.  Was genau rechtfertigt die Einsicht der Tutorierenden und der Fachpersonen in die Logfiles? Hier ist es wohl wichtig, dass die Rollen klar sind und dass alle einverstanden sind damit, dass Lehrende zu Lehrzwecken Einsicht haben. Allenfalls könnte man thematisieren, welche Daten überhaupt sichtbar sind für  Dozierende oder Tutorierende. Auch haben die Teilnehemden das Recht darauf, zu erfahren, wozu die Daten verwendet werden und wozu nicht.

Kompetenzen der Lehrperson

Als Medienpädagog/in verfügt die Lehrperson/E-Tutorin über

  • ein fundiertes Fachwissen
  • Wissen zum konstruktivistischen Lern und Lehrverständnis, zum Problembasierten Lernen und zum Cognitive Aprenticeship-Modell
  • Kompetenzen zur Moderation und zum E-Tutorin in webbasierten Lernumgebungen mit multimedialen Inhalteformaten
  • Kompetenzen in mediengestützter Kommunikation, in Mediendidaktik und in der Konzeption von Online-Lernumgebungen

Online HTML-Editor

Heute hat mich jemand nach einem HTML Editor gefragt, den man nicht installieren muss, und mit dem man HTML-Inhalte bearbeiten und dann in LMS einfügen kann. Viele dürfen ihre eigenen Computer, die sie täglich nutzen, nicht selbst mit Tools und Software bespielen. Als Alternative mag da ein Online-Editor willkommen sein, den man nicht installieren muss und der es erlaubt einfache HTML-Inhalte zu erstellen und dann in die entsprechenden Seiten im LMS oder anderen webbasierten Anwendungen einzufügen.

http://htmlg.com