All about video

One important theme at the Moodle Moot in Los Angeles was Mooc and Video, also in coffee break chats. Thus Mary’s experience is very helpful.
Auch an der Moodle Moot in Los Angeles waren Video und Moocs ein grosses Thema. Hier die Erfahrungen von Mary Cooch, der moodlefairy 🙂

Videostyles in Moocs

Sehr interessantes Video mit einer Zusammenfassung zu Video-Lektionen und deren Gestaltung in Moocs von Coursera, EdX, iversity und FutureLearn, und wie die Kurse ausgewertet wurden. Ich würde nun gerne mehr über die Auswertung und die Ergebnisse wissen.

Fragen, die aufgeworfen werden: Was sind gute, hochwertige Kurse, was ist „modern“? Was kann man digital anders machen als in der Präsenz-Situation, wie kann man Möglichkeiten besser ausnutzen auch für Instruktionsvideos, in denen an sich frontal etwas erklärt wird. Solange dies nicht die einzige Darbietungsform ist, kann es ja auch ganz gut sein, jemandem mal einfach zuzuhören.
Dann auch Fragen zum Videoformat überhaupt: Sind Video-Vorlesungen wirklich das A und O des Online-Lernens? Was bringen interaktive Videos? Wäre nicht eher Videos mit interaktiven Möglichkeiten eher ein angemesseneres Format? Im obigen Video keine weitere Ideen entwickelt, aber es regt an, sich Gedanken zu machen, wohin die Reise gehen könnte.

Videos für Lerninhalte

e-teaching.org hat mehrere Beiträge zum Thema Video in der Lehre erstellt und über die Zeit gesammelt. Vielen Dank dafür. Speziell interessant die Zusammenstellung von Birte Svea Philippi zu Techniken Planung und Umsetzung von Videos für die Lehre. Sie zeigt dabei auch verschiedene Typen von Anleitungsvideos. In einem Kommentar zum Beitrag wurde zudem ein Link erstellt zu einer Anleitung für barrierefreie Videos. Als Ergänzung dazu ein Beitrag von Christoph Meier der Universität St. Gallen zum gleichen Thema.

via Weiterbildungsblog.de

Neue Preise bei Udemy

Udemy ändert seine Preispolitik. So wird es ab 4. Aptil nur noch Kurse geben auf Udemy, die zwischen 20 und 50$ (USA und Schweiz) kosten, bzw. zwischen 20 und 50€ für die EU. Mein Kurs, obwohl noch vollkommen neu, wird dann 30$ kosten. Jene Teilnehmenden, die seit dem Kursstart den vollen Preis bezahlt haben, bekommen meinen nächsten Kurs gratis.

Wolltest du auch schon lange deine Quizzes und Tests online erstellen? Arbeitest du mit moodle?
Hast du auch keine Zeit, dir die Inhalte im Web zusammenzusuchen?
Bist du auch dankbar, wenn jemand ein Thema ziemlich vollständig abdeckt und du immer wieder hierher zurückkehren kannst, um noch einmal nachzuschlagen, „wie das schon wieder geht“? Dann ist mein Kurs
»Tests und Quizzes erstellen in Moodle 3« vielleicht auch etwas für dich.

Bis zum 3. April könnt ihr meinen Kurs für 22$ resp. € buchen. Danach kostet er 30$/€.
Der Coupon ist gültig bis zum 3. April 2016. Willkommen im Kurs.
Alle weiteren Kurse werden in den Cyber-News angekündigt mit Anfangs-Rabatten für Abonnenten. Abonnieren im Kästchen in der rechten Spalte.

Unten die Bonus-Lektion zu einzubettende (Multiuser-)Games für Moodle, die ich heute in den Udemy-Kurs eingefügt habe. Der Kurs wird laufend aktualisiert. Im Diskussionsforum könnt ihr eure Anregungen posten, ich schaue täglich rein.

QFT – Fragenformulierungstechnik

Interessante Methode mit Fragen im Zentrum

Die QFT Question Formulating Technique ist eine Methode, um Studierende anzuregen, eigene Fragen zu einem Thema zu formulieren. Darüber hinaus lernen die Studierenden, Fragen zu formulieren, für die sie normalerweise wohl zu wenig Zeit aufbringen oder haben. Sie lernen, Fragen anders zu stellen. Sie lernen, aus geschlossenen Fragen offene Fragen zu erstellen und umgekehrt. In der Diskussion mit anderen Studierenden lernen sie zudem, wie andere an ein Thema herangehen und was für Fragen daraus resultieren.

Entwickelt wurde die Methode von Luz Santana und Dan Rothstein vom Right Question Institute in Cambridge, MA.

Die QFT entfaltet sich in 6 Schritten:

  1. Fokus
    Am Anfang dieser Technnik steht ein Fokus, ein Aspekt eines Themas. Dies kann durch Dozierende oder Lehrpersonen bestimmt werden oder auch durch die Studierenden oder Gruppen von Studierenden selbst.
  2. Fragenproduktion
    Anschliessend werden Fragen generiert, und zwar viele. Diese Phase gleicht einem Brainstorming. Es ist essentiell, dass alle Fragen gestellt und aufgeschrieben werden, die auftauchen, und zwar genau so, wie sie auftauchen. Wie beim Brainstorming gibt es Regeln: Nichts ist verboten, keine Frage ist gut oder schlecht. Alles wird gesammelt und notiert.
  3. Kategorien: offene und geschlossene Fragen
    Nun wird kategoriesiert. Die Fragen werden in offene und geschlossene Fragen geordnet. Anschliessend wird umformuliert: Offene Fragen werden zu geschlossenen Fragen umformuliert, geschlossene Fragen werden zu offenen Fragen umformuliert. Anschiessend kommt die Diskussion und Reflexion: Was passiert mit den Fragen? Welches sind Vor und Nachteile der Fragetpyen?
  4. Priorisierung der Fragen
    Nun werden die Fragen priorisiert und ausgewählt, mit denen man weiter gehen möchte. Dabei ist es essentiell zu wissen, welches Ziel man verfolgt. Es ist ein Unterschied, ob die Fragen zu Themen für Seminararbeiten führen sollen, oder als Prüfungsgrundlage dienen müssen. Für diese Zwecke sind nicht alle Fragen gleich geeignet. Die Studierenden beginnen hier, ihre konkreten nächsten Handlungsschritte zu planen.
  5. Wie weiter?
    Im nächsten Schritt arbeiten Dozierende und Lernende zusammen um herauszufinden, wie sie die Fragen weiter verwenden sollen. Beispielsweise könnte eine weitere Aufgabe sein, dass die Studierenden nun aus den priorisierten Fragen weitere drei Fragen herauskristallisieren. Allenfalls werden diese Fragen im Unterricht weiter verfolgt und diskutiert, z. B. in einem Sokratischen Seminar.
  6. Reflexion: Was haben wir gelernt?
    Die durchlaufenen Stadien werden noch einmal in Erinnerung gerufen. Der Prozess von Fragenproruktion, -verbesserung und -priorisierung wird reflektier. Dabei können durchaus individuelle Erkenntnisse formuliert werden.
    Es hilft den Studierenden, ihr eigenes Lernen zu erkennen und zu reflektieren, wenn dieser Prozess vollkommen transparent gehalten wird. Sie haben so die Möglichkeit zu erkennen, wie die QFT zu ihrem Denken und Lernen beigetragen hat, den Prozess verinnerlichen und in neuen Situationen wiederholen.

Was nun an dieser Methode fundamental anders ist, ist die Tatsache, dass die Studierenden die Fragen stellen, und nicht die Lehrenden. Die Studierenden nehmen das Lernen in die Hand. Es regt das Denken an und initiiert Erkenntnisprozesse, die wiederum das Selbstbewusstsein stärken.